Bürgerinitiative stellt Konzept zur Zukunft des Frankenbades vor

Bürgerinitiative „Frankenbad bleibt Schwimmbad“ stellt ihr Konzept zur Zukunft des Frankenbades vor.

Statt eines Zentralbadneubaus in Dottendorf wollen wir die vorhandene, dezentrale Bäderlandschaft retten und dauerhaft erhalten. Alle öffentlichen Bäder sollen saniert und modernisiert werden.

So werden Sport und Gesundheitsförderung vor Ort möglich. Außerdem können Stadtteilbäder Ankerpunkte für Quartiersentwicklung bilden.

Die Visualisierung zeigt, wie attraktiv ein saniertes Frankenbad wäre.

Dabei wurden zusätzliche Einbauten in das bisherige Frankenbad eingeplant. Neben einer Wasserrutsche wurden eine Kletterwand direkt am Mehrzweckbecken
sowie ein Familienbereich mit zylinderförmiger Glashülle platziert. Da aus Denkmalschutzgründen eine Sichtbarkeit der Wasserrutsche von außen kritisch sein kann, wurden gleich drei Positionen (Außenbereich wie im 3D Modell, Innenhof, Schwimmhalle) für die neue Attraktion zur Auswahl vorgeschlagen.

Alle zusätzlichen Elemente sind Teil von modernisierten Hallenbädern
aus der näheren Umgebung (Wasserrutsche: Bornheim, Kletterwand: Köln, Holz- Dome für Familien: Bornheim). Eine Sauna im rechten großen Umkleidetrakt sowie Gastronomie und Kulturangebot im Foyer gehören ebenso zum Konzept wie die energetische Sanierung der Gebäudehülle, die Erneuerung der Schwimmbadtechnik und Parkraumbewirtschaftung zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit. Das Untergeschoss der Seitenflügel kann weitere, ergänzende Nutzungen aufnehmen, z.B. Physiotherapieräume oder Bandprobenräume.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Das Frankenbad ist nach der Sanierung

familienfreundlich:

Es ist auch ohne Pkw gut erreichbar, bietet günstige Eintrittspreise und einen neuen Planschbereich für Kleinkinder. Die modernisierten Duschen und Umkleiden sind mit/von Kindern gut benutzbar.

barrierefrei:

Jedes öffentliche Gebäude, das heute saniert wird, muss Anforderungen an die Barrierefreiheit erfüllen.

sportgerecht:

Seit der Eröffnung bis heute ist das Frankenbad eine bei Sportschwimmer*innen beliebte Trainings- und Wettkampfstätte mit großer Tribüne (400 Plätze).

nachhaltig:

Sanieren verbraucht weniger Ressourcen als Neubauen. Das Frankenbad wird seit über 50 Jahren mit Fernwärme vom HKW Nord versorgt. Die Flachdachfläche bietet sich für eine Photovoltaikanlage oder ein Gründach an.

denkmalgerecht:

Das Denkmal Frankenbad, bestehend aus dem Gebäude und dem Platz, ist unverwechselbarer Bestandteil und kommunikativer Treffpunkt der Nordstadt. Das soll so bleiben! Die ursprüngliche Nutzung ist für ein Denkmal immer zu bevorzugen.

vielfältig nutzbar und Identität stiftend:

Durch die Verknüpfung von Bad und Platz ist die Anlage besonders geeignet, verbindende Nutzungen zu suchen und zu finden. Fließende Übergänge einer differenzierten Raumfolge (Platz, Foyer, zweigeschossige Seitenflügel, Innenhof, Schwimmhalle), erschlossen durch mehrere Eingänge, bieten vielfältige Möglichkeiten für ergänzende Nutzungen.

bürgerfreundlich:

Die Beteiligung zukünftiger Nutzer*innen an der Planung sollte Standard werden und bei einer Sanierung ebenso betrieben werden wie bei einem Neubau. Sie gewährleistet eine hohe Akzeptanz.

Wir wollen ein saniertes Frankenbad: modern, attraktiv, unverwechselbar!

Pressemitteilung als PDF: Zukunft Frankenbad